Ursachen und Symptome

Wenn das Zwerchfell nachgibt, kommt es im Räderwerk der Organe unweigerlich zu Störungen.

 

Als erstes Organ verliert die Speiseröhre ihren Halt. Anschließend beginnt der Magen durch das Loch in Richtung Brustraum zu gleiten. Sehr häufig wird der empfindsame Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen defekt. Aggressive Säuren des Magens oder gasförmige Bestandteile steigen auf in die Speiseröhre und sogar bis in die Lungen und den Rachenraum.

 

Je nach der Form der Störung setzen nun Symptome ein wie Sodbrennen, Völlegefühl, Übelkeit, Druck in der Brust, Aufstoßen, Unverträglichkeit von Speisen und Getränken wie Sekt, Wein, Kuchen, Tomaten etc..

Aus dem Magen aufsteigende Reizgase verursachen Heiserkeit, trockenen oder asthmaartigen Husten, Halsschmerzen, wiederholte Erkältungen, Reizung der Nasennebenhöhlen, Kloßgefühl, Schluckstörungen, Mundgeruch etc..

 

Gerne verklemmen sich Organanteile in der Zwerchfelllücke. Dies kann Brustschmerzen, Rückenbeschwerden auf Höhe der Schulterblätter oder Schwierigkeiten beim Einatmen auslösen. So können sogar Herzrhythmusstörungen, Herzklopfen, Druckgefühl und Leistungsschwäche entstehen infolge der Verschiebungen der Organe. Diese Symptome sind nicht unähnlich eines Herzinfarkts und müssen in der Notaufnahme geklärt.

 

Weitere oft schwer zu diagnostizierende Symptome und deren Zusammenhänge habe ich Innen im "Wegweiser Reflux" zusammengestellt.